5 Fragen an unsere CoWorker – Mayka Engelmann

Die CoWorkBude möchte ihre CoWorker and friends nachhaltiger vernetzen. Dafür stellen wir euch Menschen vor, die man bei uns in der Bude antreffen kann.


Heute: Mayka Engelmann

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CWB: Stell dich doch bitte erstmal ein wenig vor.

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ME: Ich bin Mayka und das Gesicht von Y stories. Allem voran bin ich begeisterte Geschichtenerzählerin, aber auch holistisch wirkendende Marketingtante. Tiefgründig, lebendig und dynamisch wie das Meer, zu dem ich mich magisch hingezogen fühle, aber trotzdem tief verwurzelt in Hamburg – wie die Alster.

Mittlerweile lebe ich mit meinem Mann, meinen zwei Kindern und unserer Dalmatiner-Mischlingshündin in einem kleinen Haus im Alstertal und fühle mich in dieser kleinen Idylle richtig angekommen. Wenn uns Zuhause die Decke auf den Kopf fällt, fahren wir mit unserem Camper namens „Cliff“ ans Meer. Und wenn ich mal Abstand von Zuhause UND der Familie brauche, um in Ruhe arbeiten zu können, dann komme ich am liebsten in die Bude – meine alte Heimat 🙂

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CWB: Zu deiner „alten Heimat“ kannst du gleich noch was sagen. Aber was sind denn deine derzeitigen Herausforderungen?

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ME: Momentan ist die größte Herausforderung die vielen Fäden meines Lebens zusammenzuhalten. Vor allem in dieser herausfordernden Zeit ist Vereinbarkeit ein wichtiges Thema. Sollten die Kitas wieder schließen und die Kinder wieder mehr Zuhause betreut werden, muss ich mich langfristig neu aufstellen. Ich spüre, dass diese Abhängigkeit von meiner physischen und geistigen Präsenz auf Dauer, ohne eine Form der Entlastung mich kaputt macht.

Deshalb arbeite ich aktuell an einem digitalen Produkt, das unabhängig von meiner körperlichen und geistigen Präsenz zu haben ist. Es ist ein Onlinekurs, mit dem ich noch mehr Leuten helfen kann, sich im digitalen Meer der Aufmerksamkeit eine kleine passende Insel zu suchen, auf der sie sich entfalten und entspannen können. Und um noch mehr Leute für meine Herzensthemen Storytelling und Personal Branding zu begeistern und so zu helfen, Wunschkund*innen mit Wunschkund*innen durch authentische Kommunikation zu verbinden.

Und natürlich möchte ich mich langfristig digital besser aufzustellen, damit ich etwas mehr Freiheit und Flexibilität für meine Familie und mehr Zeit mit Freunden und dem Meer habe 🙂

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CWB: Mit welchen Themen kennst du dich am besten aus?

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ME: Personal Branding, Wunschkund*innen finden, Authentische Positionierung, Content Strategie, Brand Story, kreativer Umgang mit Sprache (Naming, Slogans, Statements). Mit allem, was dich und deine Marke zu einer einzigartigen Marke macht.

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Als ich das erste Mal in der Bude war, durchströmte mich gleich so ein heimeliges Gefühl, das Gefühl nach Hause zu kommen.

CWB: Noch mal zurück zu deiner „alten Heimat“: Wieso hast du dich für die Bude als TeilzeitArbeitsplatz entschieden?

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ME: Ich habe im Hinterhof nebenan einen Teil meiner Kindheit verbracht. Als ich das erste Mal in der Bude war, durchströmte mich gleich so ein heimeliges Gefühl, das Gefühl nach Hause zu kommen. Erst nach einigen Wochen stellten Anneke und ich fest, dass wir sogar auf der gleichen Schule waren. Das Schicksal hatte uns demnach irgendwie an diesem Ort zusammen geführt 😉

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CWB: Warum hast Du die Selbstständigkeit gewählt, die du zurzeit ausübst?

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ME: Das ist eine lange Geschichte. Sie besteht aus vielen Fäden, die Anfang 2018 zusammenliefen. Zum einen der Wunsch nach Unabhängigkeit, Wertschätzung und der Vereinbarkeit mit der Familie.

Ich wollte lange einen sozialen Beruf erlernen, weil ich es mag, mit Menschen in Beziehung zu treten. Da die Rechnung mit meinem kreativen Geist und meinem unbändigen Wissensdurst nicht ganz auf ging, landete ich immer wieder im Marketing. Ich habe mich von Job zu Job gehangelt und mit jeder Veränderung keimte in mir der Gedanke, mich selbstständig zu machen. Erst mit der Geburt meines zweiten Sohnes ist auch die Idee für Y stories geboren. Hier sind alle Fäden zusammengelaufen.

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CWB: Gibt es eine spannende Geschichte, die  dir bei der Ausübung deiner jetzigen Tätigkeit passiert ist?

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Ich nahm mir diese Karte mit den Kaffeebohnen und den Füllfederhaltern. Warum? Weil ich den Geruch von frisch gemahlenem Kaffee liebe. Und meine Liebe zum geschriebenen Wort konnte ich auch darin wiederfinden.

ME: Letztes Jahr im November habe ich in der CoWorkBude14 an einem Genusstraining mit Nadja Obenaus teilgenommen. Als Warm-Up sollten wir uns aus dem in der Mitte liegenden „Haufen“ eine Postkarte aussuchen, die uns intuitiv ansprach. Ich nahm mir diese Karte mit den Kaffeebohnen und den Füllfederhaltern. Warum? Weil ich den Geruch von frisch gemahlenem Kaffee liebe. Und meine Liebe zum geschriebenen Wort konnte ich auch darin wiederfinden. Außerdem gefiel mir, dass man bei genauerer Betrachtung erkennt, dass es sich um „noch nicht gerösteten Kaffee“ handelt. Wie auch die Füller, stehen sie für etwas, dessen Geschichte noch nicht geschrieben ist.

Vier Tage später hat mich meine Mutter zu einem Konzert mit Brunch in eine Kaffeerösterei eingeladen. Es stellte sich heraus, dass die Sängerin eine Kollegin meines Vaters und dass ihr Mann der Inhaber der Kaffeerösterei ist.

Nach dem Konzert bekamen wir eine kleine private Führung durch die Kaffeerösterei. Seine Frau erzählte mir, dass sie ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Südamerika kommt und als Kind ihrem Opa, der Kaffeebauer war, half, die schweren Säcke zu tragen. Ihr Mann ist ein waschechter Hanseat und Kaufmann: weltoffen, immer für einen Schnack zu haben und mit einem sehr herzlichen und echten Lachen.

Inspiriert und völlig beglückt von dem Geruch frisch gerösteten Kaffees, fragte ich ihn, ob wir nicht einen Film über diese unerzählten Geschichten machen wollen.

In Zusammenarbeit mit meiner lieben und sehr geschätzten Kollegin Sandra Birkner (Film und Foto) haben wir Anfang des Jahres ein tolles Story Board entwickelt. Naja, und dann kam fucking Corona. Bis heute ist nicht absehbar, wann wir drehen können. Ich vertraue jedoch darauf, dass alles einen Sinn ergibt und sich der Kreis dieser Geschichte schließt. Auch wenn es bisher kein Happy End in dieser Story gab, ist sie doch eine, die für mich persönlich ganz besonders ist.

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CWB: Danke, liebe Mayka, für dieses Interview!

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